Geld

Warum ist der Wechselkurs, den ich bekomme, schlechter als der im Internet?

Weil der Kurs, den du siehst, der Interbankenkurs ist: die Mitte zwischen An- und Verkauf, die Referenz, zu der Banken untereinander handeln. Dir bietet den niemand an. Was du zahlst, enthält einen Aufschlag auf diese Mitte — und oft ist dieser Aufschlag die gesamte Gebühr. Genau deshalb gibt es "gebührenfreien" Umtausch, der trotzdem teuer ist.

So vergleichst du richtig

Vergleiche keine Gebühren, sondern wie viel am Ende ankommt. Rechne denselben Betrag bei jedem Anbieter durch und schau auf die Endsumme. Das ist der einzige Vergleich, der sich nicht schönrechnen lässt.

3 % Aufschlag ohne sichtbare Gebühr sind bei fast jedem relevanten Betrag schlechter als 0,5 % plus 2 € Gebühr.

Der teure Fehler im Ausland

Wenn dir das Kartenterminal oder der Geldautomat anbietet, in deiner Heimatwährung abzurechnen, ist das dynamische Währungsumrechnung — und den Kurs bestimmt dieser Händler. Er ist fast immer schlechter als der deiner Bank.

Wähle immer die Landeswährung. Das ist ein Fingertipp und kostet sonst mehrere Prozent.

Wochenenden und Uhrzeiten

Der Devisenmarkt schließt am Wochenende. Viele Dienste schlagen samstags und sonntags zusätzlich auf, um sich bis Montag abzusichern — dieselbe Überweisung kann am Sonntagnachmittag spürbar teurer sein.

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