Design

Warum wird mein Logo beim Vergrößern unscharf?

Weil dein Logo aus Pixeln besteht, nicht aus Formen. Ein PNG oder JPEG speichert ein Raster farbiger Punkte; beim Vergrößern muss das Programm die fehlenden Punkte erfinden, und genau das sieht unscharf aus. Eine Vektordatei — SVG, PDF, AI — speichert geometrische Anweisungen und lässt sich beliebig skalieren. Ein Logo sollte immer als Vektor existieren.

Warum man das nicht einfach umwandeln kann

Von PNG zu SVG bringt die verlorene Information nicht zurück. Nachzeichnen-Werkzeuge legen Näherungskonturen über die Pixel; das Ergebnis hat wellige Kanten und Dutzende überflüssiger Ankerpunkte. Bei sehr einfachen Formen klappt es manchmal, bei einem echten Logo fast nie.

Die einzige gute Lösung ist, zur Originaldatei zurückzugehen oder neu zu zeichnen. Wenn du das Logo beauftragt hast, fordere die Vektordateien an — sie gehören zu dem, was du bezahlt hast.

Welche Formate du brauchst

Den Vektor als Masterdatei und PNG-Exporte in genau den Größen, die du verwendest. Ein großes PNG ersetzt keinen Vektor, aber ein Vektor erzeugt beliebig viele PNGs.

Leg außerdem eine einfarbige Fassung und eine negative an. Beide brauchst du früher als gedacht: auf einer Rechnung, in einem Stempel, auf einem dunklen Foto.

Lesbarkeit in klein

Ein Logo wird fast immer klein gesehen: Favicon, App-Icon, E-Mail-Signatur. Feine Verläufe, dünne Linien und Zusatztext verschwinden bei 32 Pixeln.

Sieh dir dein Logo verkleinert an, bevor du es freigibst. In dieser Größe werden es die meisten Menschen sehen.

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