QR

Warum wird mein QR-Code nicht gescannt?

Fast immer Kontrast, Größe oder Rand. Ein QR-Code braucht dunkle Module auf hellem Grund — invertiert bringt er viele Lesegeräte aus dem Tritt. Er braucht einen sauberen Rand ringsum, die sogenannte Ruhezone, mindestens vier Module breit. Und er braucht Größe passend zur Leseentfernung: Faustregel ein Zehntel des Abstands, also bei einem Meter rund zehn Zentimeter.

Warum schönes Design Codes kaputt macht

Den QR-Code auf ein Foto legen, helle Farben für die Module nehmen oder die Ecken zu stark abrunden senkt den Kontrast, den das Lesegerät braucht. Codes mit Farbverlauf funktionieren meist auf dem Handy des Gestalters bei perfektem Licht — und draußen nicht mehr.

Das Logo in der Mitte geht, weil QR-Codes Fehlerkorrektur haben. Diese Toleranz hat aber eine Grenze: Ab etwa 30 % verdeckter Fläche ist Schluss.

Der häufigste Druckfehler

Zu klein auf einem Flyer, oder auf Glas geklebt, wo sich Licht spiegelt. Ebenso QR-Codes auf gewölbten Flächen — Flaschen, Becher —, die das Raster verzerren.

Teste immer den gedruckten Code, nicht die Datei am Bildschirm. Das sind zwei verschiedene Dinge, und nur eines davon sehen die Leute.

Statisch und dynamisch

Ein statischer QR-Code enthält das Ziel direkt: nicht änderbar, läuft aber nie ab. Ein dynamischer zeigt auf einen Zwischendienst, der weiterleitet — dadurch lässt sich das Ziel später ändern, aber er funktioniert nicht mehr, sobald dieser Dienst eingestellt oder nicht mehr bezahlt wird.

Für etwas Gedrucktes, das Jahre halten soll, ist statisch die sichere Wahl.

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